OBST & GEMÜSE
Die Obst- und Gemüsebranche stellt wertmäßig 10% der französischen Landwirtschaftserzeugnisse dar. Mit 9,4 Millionen Tonnen gehen rund 25% der Inlandsproduktion in den Export. Entlang der gesamten Frischekette, von der Produktion über den Handel bis hin zum Endverbraucher, bringen alle Beteiligten ihr spezifisches Know-how und ihre Expertise ein, um die Gewährleistung der geforderten, geschmacklichen und gesundheitsrelevanten Qualitätskriterien sicherzustellen.
Deutschland ist der wichtigste Auslandsmarkt für französisches Gemüse
Frankreich ist Marktführer bei Tafeläpfeln
Ein wichtiger Exportmarkt
Deutschland ist ein wichtiger Abnehmer für das reichhaltige Angebot an französischem Obst & Gemüse. Das entsprechende Importvolumen belief sich in 2007 auf 418.000 Tonnen Gemüse (+8,5% im Vergleich zu 2006) und 180.000 Tonnen Obst (-14%). Deutschland zählt zusammen mit Großbritannien, Italien, Spanien und Belgien zu den wichtigsten französischen Absatzmärkten für Obst und Gemüse. Mit einem Volumen in Höhe von 363 Millionen Euro stehen die französischen Gemüseexporte nach Deutschland im internationalen Ranking sogar auf Platz 1.
Ein reichhaltiges und vielseitiges Angebot
Frankreichs Obst- und Gemüsebranche passt sich permanent an die Entwicklung der Essgewohnheiten an und präsentiert ein immer vielseitigeres Angebot, um den Ansprüchen der jeweiligen Endverbraucher gerecht zu werden.
- Produktvielfalt: die französische Apfelindustrie bietet derzeit mehr als 15 unterschiedliche Sorten mit verschieden Geschmacksrichtungen: aromatisch, wohlschmeckend, rustikal…
- Gekennzeichnete Ursprungsregionen: der Apfel aus dem Limousin, die Chasselas-Traube von Moissac, die Walnuss aus dem Périgord…
- Innovation: tafelfertige Salate und Minigemüse…
Unter den verschiedenen Obstsorten ist der Apfel auf allen Auslandsmärkten, noch vor den typischen französischen Sommerobstsorten wie Pfirsichen und Nektarinen, die unbestrittene Nummer 1. Beim Frischgemüse entfallen rund 45% der französischen Exporte auf Salat, Blumenkohl und Tomaten.
Frankreich ist der drittgrößte Produzent und Exporteur von Obst & Gemüse in Europa
Für französisches Obst & Gemüse ist Qualität das oberste Gebot
Die nachhaltige und qualitative Verbesserung der vermarkteten Obst & Gemüseerzeugnisse liegt allen Beteiligten in besonderem Maße am Herzen. Die Umsetzung dieser Entwicklungsstrategie zeigt sich insbesondere durch die Einführung unterschiedlicher Qualitätssicherungsverfahren. Große Fortschritte bei der verantwortungsbewussten Führung von Landwirtschaftsbetrieben und der Rückverfolgbarkeit sprechen ebenfalls dafür. Ziel dieser Anstrengungen ist die Produktion von gesunden Lebensmitteln und der Schutz der Umwelt.
Alle an der Wertschöpfungskette beteiligten Unternehmen sind bestrebt, die Qualität des gesamten Produktangebotes permanent zu verbessern. Hierzu wurden zahlreiche berufsgruppenübergreifende Abkommen in den Bereichen Etikettierung, Verpackung und Kalibrierung abgeschlossen. Aber auch wegweisende Eigeninitiativen, wie beispielsweise in der Melonenindustrie, wo Produkte mit einem für die Vermarktung unzureichendem Zuckergehalt ausgesondert werden, tragen zur Erreichung der Qualitätsziele bei. Und auch im Rahmen der Logistik wurden bereits gute Fortschritte erzielt, um allen Anforderungen in Bezug auf die Kühlkette und die Frische der Produkte gerecht zu werden.
Äpfel, Aprikosen, Kiwis, Spargel, Karotten, Zwiebeln… überzeugen Sie sich von dem umfassenden französischen Exportangebot unter http://www.interfel.com/fr/pdf-allemand
Quelle: SCEES, Ubifrance